LOGI im „Spiegel der Wissenschaft“, Ausgabe 06/2017

PURE-Studie: nicht Fett, sondern Kohlenhydrate sind problematisch für Herz und Gefäße

Lange Zeit hieß es, die Vorteile einer fettarmen, kohlenhydratreichen Ernährung seien belegt, auch wenn Kritiker dies immer wieder bezweifelten und verneinten. In jüngster Zeit mehren sich nun aber die Studienergebnisse und Hinweise darauf, dass eine eher kohlenhydratreduzierte und fettliberalere Ernährung wie die LOGI-Methode gesünder ist, zumindest für den Großteil der bewegungsarm lebenden Zeitgenossen.

Gesicherte Erkenntnis bis jetzt:

Die Empfehlungen zur bevölkerungsweiten Reduktion des Fettkonsums zugunsten der Kohlenhydrate in den 1980er Jahren basierten nicht auf wissenschaftlicher Evidenz.

Seither erschienene Studien, meist mit wohlhabenden und überernährten europäischen und US-amerikanischen Teilnehmern, haben die Empfehlungen ebenfalls nicht gestützt.

Anlass dieser Meldung

Mit der PURE-Studie (Prospective Urban Rural Epidemiology Study) liegt nun erstmals eine epidemiologische Studie vor, in die Daten aus 18 Ländern auf fünf Kontinenten eingeflossen sind und die Menschen aus urbanen und ländlichen Regionen einschließt. Die ersten, nun vorliegenden Veröffentlichungen befassen sich mit dem Zusammenhang zwischen der Fett- und Kohlenhydratzufuhr und dem Risiko, an einer Herz- und Gefäßkrankheit (HGK) zu leiden oder zu sterben (HGK- und Gesamtsterblichkeit).

Studiendesign

Studienart:

prospektive Kohortenstudie in 613 Gemeinden in 18 Ländern in sieben geografischen Regionen (Nord- und Südamerika, Europa, mittlerer Osten, Süd- und Südostasien, China, Afrika) mit niedrigem, mittlerem und hohem Einkommen

Datenerhebung:

2003 bis 2013, Ernährung: länderspezifische Häufigkeitsfragebögen, Standardfragebögen für demografische, sozioökonomische, Lebensstil- und Gesundheitsfragen

Probanden:

135.335 Männer und Frauen, zu Studienbeginn 35-70 Jahre alt und frei von HGK, 5.796 Todesfälle und 4.784 Fälle von HGK

Dauer:

unterschiedlich, Erhebung von Todesursachen, Gesundheitszustand und Risikofaktoren nach 3, 6 und 9 Jahren

Quelle:

Dehghan, M et al., Lancet 2017; online am 29.8.

Ergebnisse

Der höchste KH-Verzehr (> 74 En%) ging mit einem um 28 % erhöhten relativen Sterberisiko einher (HR 1,28, 95 % CI 1,12-1,46). Bei der höchsten Zufuhr von Fett (gesamt > 33 En%) oder verschiedenen Fettsäuren fand sich ein signifikant erniedrigtes Sterberisiko: Gesamtfett HR 0,77 (95 % CI 0,67-0,87), gesättigte Fettsäuren HR 0,86 (95 % CI 0,76-0,99), einfach ungesättigte Fettsäuren HR 0,81 (95 % CI 0,71-0,92 und mehrfach ungesättigte Fettsäuren HR 0,80 (95 % CI 0,71-0,89). Die Gesamtfettzufuhr und die gesättigten Fettsäuren korrelierten nicht mit dem Herzinfarktrisiko, auch nicht mit der kardiovaskulären Sterblichkeit. Ein hoher Verzehr von gesättigten Fettsäuren ging mit einem verminderten relativen Schlaganfallrisiko einher (HR 0,79, 95 % CI 0,64-0,98).

! Auch wenn hier keine Low-Carb-Ernährung untersucht wurde: Die PURE-Studie unterstützt prinzipiell die Forderung der LOGI-Methode, nicht am Fett zu sparen, sondern bei den Kohlenhydraten!

Ernährungsempfehlungen brauchen eine fundierte wissenschaftliche Basis!

Quelle: Systemed Verlag

 

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  • Referenzen

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    J. Bilke, Caritasverband Rheine, Gemeindepsychiatrische Dienste

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    Holger Forstmann Transporte, Ibbenbüren

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    „Ich habe ein halbes Jahr mit Beate trainiert, dabei deutlich an Gewicht verloren und zuletzt über 10 km joggen können. Beate hat mir gezeigt, wie ich den berühmten “inneren Schweinehund“ im Kopf überwinden kann. Sie hat mich absolut motiviert, meine Ziele zu erreichen und auch mal über meine Grenzen zu gehen. Ich fand es absolut hilfreich, dass sie so individuell auf mich eingehen konnte und mir so meine persönlichen “Knackpunkte“ aufzeigen konnte.“

    Julia Bilke, Ibbenbüren

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    „Mit Beate trainiere ich schon über 6 Jahre – das ist wie Anti-Aging. Ich fühle mich gesünder, fitter und leistungsfähiger.“

    Dr. Franz Cordesmeyer, Rheine

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