Personal Trainerin Beate Schiffmann beim Joggen im Freien

artikel

Gesundheit und
Wellness Münsterland

Auszug aus dem Titel
"Gesundheit und Wellness
Münsterland und
Osnabrücker Land"

(Neuer Umschau Buchverlag,

978-3-86528-533-1, 34,95 €)

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LOGI im Spiegel der Wissenschaft Ausgabe 04/2017 PDF Drucken E-Mail

Geringe glykämische Last erhält gesunde Blutdruckwerte


Bluthochdruck tut nicht weh, er ist jedoch ein bedeutender Risikofaktor für Herz- und Gefäßerkrankungen. Auch etwa ein Drittel der gesunden Menschen hat er- höhte Blutdruckwerte. Da schon geringfügige Reduktionen (- 2 mmHg systolisch, - 1 mmHg diastolisch) das Risiko einer Herz- und Gefäßkrankheit um 10 % sen- ken, interessiert, ob es einen Zusammenhang zwischen Ernährungsfaktoren und dem Hochdruckrisiko gibt.

 

 

 

 

Gesicherte Erkenntnis bis jetzt:


Hoher Blutdruck ist ein anerkannter Marker zur Abschätzung des Risikos von Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße.
Bislang gibt es keine systematische Übersicht über den Einfluss des gly- kämischen Index (GI) bzw. der glykämischen Last (GL) auf das Risiko Ge- sunder, einen hohen Blutdruck zu bekommen.

 

Anlass dieser Meldung


Ein Team aus britischen und chinesischen Wissenschaftlern untersuchte die vor- handenen Interventionsstudien darauf hin, ob der GI oder die GL der Ernährung Gesunder im Zusammenhang mit dem Auftreten von Bluthochdruck stehen.

 

Studiendesign


Studienart:

systematisches Review und Meta-Analyse 14 randomisierter kontrollierter Interventionsstudien (13 zum GI, 9 zur GL), parallel und cross-over Designs, aus USA, Europa und Neuseeland

 

Datenerhebung:

Suche in diversen Datenbanken (u. a. Medline, Embase, BIOSIS, Cochrane) in zwei Phasen (1990 – 2009 und von 2010 bis September 2016), gepoolte Analyse (gewichtete mittlere Differenz, Random-Effects-Modell), mittlere Differenz zwischen geringem und hohem GI: 10 Einheiten, zwischen hoher und niedriger GL: 34 Einheiten

 

Probanden:

1.097 (i. D. 47 pro Studie) meist übergewichtige oder adipöse Gesunde bzw. Personen mit Risikofaktoren für ein metabolisches Syndrom (außer Blut- hochdruck)

 

Dauer:

mindestens 6 Wochen (2 – 12 Monate)

 

Quelle:

Evans, CEL et al., Am J Clin Nutr 2017;1176-1190

 

Ergebnisse


Trotz methodischer Schwächen, wie sie für Ernährungsstudien typisch sind, fand sich bei geringerem GI je nach statistischem Modell zum Ende der Studien ein um 1,18 bzw. 1,26 mmHg geringerer diastolischer Blutdruck. Die Werte für den systolischen Blutdruck waren nicht signifikant verändert. Bei geringerer GL lag der systolische Blutdruck um 1,98 mmHg niedriger, der diastolische um 1,35 mmHg.

 

! Trotz methodischer Schwächen weist diese Studie darauf hin, dass die Empfehlung der LOGI-Methode, die glykämische Last (GL) der Mahlzei- ten zu senken, auch für Gesunde sinnvoll ist, da sie dabei hilft, normale Blutdruckwerte zu erhalten !


Ernährungsempfehlungen brauchen eine fundierte wissenschaftliche Basis!


Quelle: Systemed Verlag
 
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