Personal Trainerin Beate Schiffmann beim Joggen im Freien

artikel

Gesundheit und
Wellness Münsterland

Auszug aus dem Titel
"Gesundheit und Wellness
Münsterland und
Osnabrücker Land"

(Neuer Umschau Buchverlag,

978-3-86528-533-1, 34,95 €)

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LOGI im Spiegel der Wissenschaft Ausgabe 11/2016 PDF Drucken E-Mail

Lower-Carb auch bei japanischen Diabetikern überlegen

 

Die japanische Diabetesgesellschaft empfiehlt Typ-2-Diabetikern eine kalorienreduzierte Ernährung, die 50 bis 60 Prozent der Kalorien in Form von Kohlenhydraten liefern soll. Die Umsetzung ist jedoch schwierig, da die Patienten diese Diät trotz Schulung oft nicht einhalten (können).

 

 

Gesicherte Erkenntnis bis jetzt:


In westlichen Ländern haben sich kohlenhydratreduzierte Kostformen ohne Kalorienbeschränkung (ad libitum) als hilfreich in der Diabetestherapie erwiesen.

In Japan wird üblicherweise kohlenhydratreich gegessen (i. D. 57,7 E% vs. 49,2 E% in den USA), was die Umsetzung einer Low-Carb-Diät erschweren könnte.

 

Anlass dieser Meldung

 

Ein japanisches Forscherteam überprüfte, ob eine moderat KH-reduzierte Diät bei Typ-2-Diabetikern, die trotz mehrfacher Schulung über KH-reiche, energiereduzierte Diät schlecht eingestellt waren, sicher und effektiver ist. Dazu sollten je 33 Patienten entweder kalorienreduziert (KALred, 28 kcal/kg Idealgewicht) und kohlenhydratreich (50–60 E%, 1–1,2 g Eiweiß/kg Körpergewicht, Rest Fett) essen oder ad-libitum kohlenhydratreduziert (max. 130 g KH) ohne weiter Vorgaben (KHred).

 

Studiendesign

 

Studienart:

prospektive, randomisierte, offene, vergleichende Interventionsstudie

 

Datenerhebung:

30-minütige individuelle Ernährungsberatung, Wiegen und Blutabnahmen in der Klinik zu Studienbeginn, nach 1, 2, 4 und 6 Monaten, ggf. Anpassung der Medikation, zu jedem Termin 3-Tages-Ernährungsprotokoll, Berechnung der Nährwerte

 

Probanden:

66 schlecht eingestellte japanische Typ-2-Diabetiker einer ambulanten Klinik, HbA1c > 7,5 %, jedoch ohne schwere Neuropathien, Organschäden, Infektionen oder Traumata, BMI größer als 23, älter als 20 und jünger als 75 Jahre, in der KALred-Gruppe schied 1 Teilnehmer vorzeitig  aus, in der KHred-Gruppe 3

 

Dauer:

6 Monate

 

Quelle:

Sato, J et al., Clinical Nutrition, doi: 10.1016/j.clnu.2016.07.003

 

Ergebnisse

 

Die KHred-Gruppe nahm nach 6 Monaten 149 g KH/Tag zu sich, die KALred-Gruppe 198 g. Unter einer KH-Reduktion von durchschnittlich 87 g/Tag sank die Kalorienzufuhr spontan um 400 kcal. BMI (- 0,58) und HbA1C (- 0,65 %) sanken signifikant nur unter KHred. Die Betrachtung der individuellen Werte ergab teilweise noch deutlich bessere Werte. Die Autoren sprechen von einer „dramatischen Verbesserung der glykämischen Kontrolle“.

 

► LOGI ist moderat kohlenhydratreduziert (ca. 80–130 g/Tag) und folgt dem Ad-libitum-Prinzip. Die japanische Studie bestätigt einmal mehr, dass mit einer solchen Kost „automatisch“ weniger Energie zugeführt wird und dass sie die glykämische Kontrolle sehr effektiv verbessert!


Ernährungsempfehlungen brauchen eine fundierte wissenschaftliche Basis!

 

Quelle: Systemed Verlag

 
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