Personal Trainerin Beate Schiffmann beim Joggen im Freien

artikel

Gesundheit und
Wellness Münsterland

Auszug aus dem Titel
"Gesundheit und Wellness
Münsterland und
Osnabrücker Land"

(Neuer Umschau Buchverlag,

978-3-86528-533-1, 34,95 €)

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LOGI im Spiegel der Wissenschaft Ausgabe 3/2016 PDF Drucken E-Mail

Kohlenhydratreduzierte, fettbetonte Diät:
Gewichtssteigernd und nutzlos zur Diabetesprävention?

 

Die gesundheitlichen Vorteile von Low-Carb-Kostformen wie der LOGI-Ernährung zur Prophylaxe und Behandlung von Übergewicht, metabolischem Syndrom und Typ-2-Diabetes sind in etlichen Humanstudien gezeigt worden. Eine Tierstudie sorgte nun jedoch für Verunsicherung.

 

 

 

Gesicherte Erkenntnis bis jetzt:


Mindestens 19 randomisierte, kontrollierte Interventionsstudien am Menschen sowie mindestens 12 wissenschaftlich fundierte Argumente sprechen für die Sicherheit und Effektivität kohlenhydratreduzierter, fettbetonter Kostformen (Übersicht in: Feinman, RD et al., Nutrition 2015;31:1-13)

 

Anlass dieser Meldung

 

Medienberichte über eine Studie mit genveränderten Mäusen, die unter kohlenhydratreduziertem, fettreichem (LCHF = low-carb, high fat) Futter zunahmen und keinen Schutz vor Diabetes zeigten.

 

Studiendesign

 

Studienart:

Fütterungsversuch mit speziell gezüchteten Labormäusen

 

Datenerhebung:

u. a. Triglyzeride, Cholesterin (LDL, HDL), Blutzucker und Insulin, postmortal Untersuchungen von Bauchspeicheldrüsen und Fettgewebe

 

Probanden:

2 x 9 männliche NZO Labormäuse (New Zealand Obese Maus, neigt genetisch zur Adipositas und erkrankt mit 20 Wochen an Diabetes), ab der 6. Lebenswoche entweder übliches Labornagerfutter (70 E% KH, 20 E% Protein, 10 E% Fett) oder LCHF-Futter (6 E% Zucker, 13 E% Protein, 81 E% Fett)

 

Dauer:

9 Wochen

 

Quelle:

Lamont, BJ et al.: Nutrition & Diabetes 2016;6:e194

 

 

Ergebnisse

 

Trotz geringerer Energiezufuhr nahmen die Mäuse unter LCHF zu und lagerten mehr Fett ein. Die Triglyzeride sanken, das HDL-Cholesterin stieg, die Blutzuckerwerte blieben nach dem Fressen stabil, es zeigten sich jedoch keine Verbesserungen der ß-Zellfunktion bzw. im Insulinstoffwechsel. Daraus schloss einer der Autoren, dass LCHF-Kostformen insbesondere für Menschen mit         (Prä-)Diabetes riskant seien.

Von Low-Carb-Fachleuten wie etwa Prof. Richard Feinman vom Downstate Medical Center der Universität von New York wurde die Studie als unhaltbar kritisiert. Nicht nur wegen ihrer wissenschaftlich unrichtigen Aussagen müsse sie zurückgezogen werden, denn sie verhindere, dass Menschen mit Adipositas, Diabetes und Metabolischem Syndrom eine etablierte, effektive und sichere Behandlungsoption erhalten, die zudem von neuen Behandlungsrichtlinien gedeckt sei.

 

 

► Die Humanstudien sprechen für sich: Kohlenhydratreduzierte Kostformen wie z. B. LOGI sind effektiv und sicher!


Ernährungsempfehlungen brauchen eine fundierte wissenschaftliche Basis!


Quelle: systemed Verlag

 
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